Die Entstehung der Thai - Massage Das Verlangen  Körperteile die schmerzen zu berühren, reiben oder  kneten ist bis zum Beginn der menschlichen  Evolution zurück zu führen. Noch heute ist dies bei  Säugetieren zu beobachten. Diese instinktive  Handlung wurde von den Menschen zur Massage  weiter-entwickelt. Die frühesten, historischen  Aufzeichnungen gehen auf die Herrschaft des  „Gelben Kaisers“ Huang – Ti in China vor ca. 5000  Jahren zurück. Auch in dem Buch des Inders Ayur  Veda um 1800 vor Christi wird die Massage als  Heilmittel erwähnt. Im weitesten Sinne kann man  auch die Erwähnung von „Heilung durch Hand-auflegen“ in der Bibel als Massage interpretieren. Im Laufe der Zeit haben sich die unterschiedlichsten Stilrichtungen entwickelt. Die bekanntesten  sind der schwedische Stil, der von dem Schweden Per Henrik aus der chinesischen Massage  entwickelt wurde und die japanische Massage Shiatsu oder Akupressur. Nach Überlieferungen soll die traditionelle Thai – Massage mit der Ausbreitung des Buddhismus  und der indischen Kultur ca. 2 – 3 Jahrhunderte v. Chr. Durch den indischen Arzt Jivaka Bhaccha  nach Thailand gekommen sein. Jivaka Bhaccha galt auch als Freund Buddhas und war der  Leibarzt des Magadha – Königs Bimbisara. Einige Gelehrte vermuten, dass die langen  Handelsbeziehungen mit China die Entwicklung der thailändischen Massage ebenfalls  beeinflussten. Die heutige, traditionelle Thai – Massage wird immer noch in vielen buddhistischen Tenpeln  gelehrt. Die wohl bekannteste Schule ist im „Wat Pho“, dem Tempel des ruhenden Buddhas in  Bangkok. Die Massage veranschaulicht die „vier göttlichen Geisteszustände“ aus der Lehre  Buddhas: Liebenswürdigkeit, Mitgefühl, nachempfundene Freude und Ausgeglichenheit. Diese  Zustände werden in Thai „Promwihan Si“ genannt. Sie verkörpern den Geist der thailändischen  Medizin im Gegensatz zur offensichtlich kommerziellen Schulmedizin heutzutage.   In der Vergangenheit hatten die buddhistischen Tempel in Thailand die medizinische  Verantwortung in der Gesellschaft. Aus diesem Grund spielte die Thai – Massage eine große  Rolle. Dieses Interesse ließ jedoch mit den staatlich geförderten Gesundheitsprogrammen, die  dem westlich medizinischen Standard entsprachen, erheblich nach. Diese Behandlungen hatten  viele Nebenwirkungen und waren auch sehr kostspielig, speziell für die Landbevölkerung.  In der Zwischenzeit gibt es jedoch eine Gemeinschaft von Landärzten, Apothekern und anderen  Gesundheitsexperten in Bangkok, die versuchen das Interesse für die Lehre der traditionellen  Thai – Massage in der Gesellschaft zurück zu gewinnen.   Grundlegend geht es bei der Thaimassage um Akupressur, Reflexologie und Dehnung. Vor allem  aber um das massieren lokaler Punkte auf den Energiebahnen, die aus der Sen – Lehre bekannt  sind. Hiervon gibt es 72.000 Stück, 10 Energiebahnen bilden die Hauptbahnen von denen die  restlichen abzweigen. Die Thaimassage beginnt an den Füßen und endet zum Abschluss mit der  Massage des Gesichtes
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